Zusammenschluss der ARA Wartau an die ARA Sargans

Bauablauf

Die Pumpwerke und Druckleitungen können in zwei aufeinander folgenden Etappen erstellt werden, da wäh­rend der Bauzeit die bestehende Infrastruktur ohne Behinderung weiter betrieben werden kann. In der 3. Etappe erfolgen die Umnutzung und teil­weiser Rückbau der bestehenden ARA Wartau.

Bau-Etappe 1

Die Druckleitung Pumpwerk Seidenbaum zur ARA Sargans kann gleichzeitig mit dem Pumpwerk Seiden­baum erstellt wer­den. Die Druckleitung führt grösstenteils entlang von Wegen mit wenig Verkehr und Werkleitungen, sodass beim Bau keine grösseren Behinderungen auftreten.

Der Anschluss des Hebewerks an das neue Pumpwerk erfolgt mittels Schacht, welcher um die best. Lei­tung nach dem Hebewerk erstellt wird.

Der Abschluss der Kapazitätserweiterung der ARA Sargans ist Voraussetzung für den Anschluss der ARA Wartau. Der Zulauf zur ARA Wartau nimmt am Ende der Bau-Etappe 1 bei der Inbetriebnahme des Pumpwerk Sei­denbaum stark ab, da wie bereits erwähnt rund 75 % des Einzugsgebietes zur ARA Sargans gepumpt wer­den können. Zudem liegen bereits heute die Zuflüsse zur ARA bei TW bei rund 20 l/s. Deshalb sollte die 3. Schneckenpumpe mit einer Förderleistung von 20 l/s beim ARA-Hebewerk bereits möglichst früh eingebaut werden.

Bau-Etappe 2

Die erdverlegten Druckleitungen von der ARA Wartau bis zum Schacht WMK 010.00 können einfach aus­geführt werden.

Für den Einzug der Leitungen in den oberen Teil des bestehenden Speicherkanals muss die Etappe 1 ab­geschlossen sein, damit kein Abwasser mehr fliesst. Der Umbau des Rechengebäudes und des Sandfangs zum Pumpwerk Wartau mit Speicherbecken kann gleichzeitig mit der Druckleitung erfolgen. Das Abwasser wird nach dem Rechen durch einen Bypass am Sandfang vorbeigeführt, so dass dieser umgebaut werden kann.

Bau-Etappe 3

Nach der Inbetriebnahme des Pumpwerks Wartau mit Speicherbecken kann mit dem Um- und/oder Rück­bau der ARA be­gonnen werden.

Das finanzielle Konzept

Die betriebswirtschaftliche Überprüfung durch einen Experten zeigt, dass die Betriebskosten (inkl. Kapitalkos­ten) bei einem gemeinsamen Betrieb deutlich geringer ausfallen als bei der Weiterführung der ARA Wartau. Für die Um- und teilweisen Rückbaukosten der ARA Wartau und die Kosten für den Leitungsbau nach Sargans wird die Gemeinde Wartau aufkommen.

Die Pumpwerke und Druckleitungen können sehr einfach in zwei aufeinander folgenden Etappen erstellt wer­den, da während der Bauzeit die bestehende Infrastruktur ohne Behinderung weiter betrieben werden kann. In der 3. Etappe erfolgt die Umnutzung der ARA Wartau. Die Investitionskosten für den Zusammenschluss glie­dern sich wie folgt:

BezeichnungCHF
Vorbereitungsarbeiten820'000
Gebäude1'253'000
Umgebung3'484'000
Baunebenkosten und Übergangskosten1'589'000
Verfahrenstechnische Ausrüstung608'000
Summe exkl. MWSt.7'754'000